Ferienort Ramsau am Dachstein

Geografie
Ramsau am Dachstein ist eine wunderschöne Landschaft in den Alpen. Ein Hochplateau auf 1000 m gelegen, ca. 400 m über dem Ennstal und südlich des Dachstein Massiv mit dem höchsten Berg der Steiermark - Der hohe Dachstein (2996 m). Der Luftkurort ist die beliebteste Feriengemeinde der Steiermark mit einer Top Infrastruktur für Urlauber und Erholungssuchende.

Geschichte
Ramsau am Dachstein ist auch ein Ort mit wechselvoller Geschichte. In der Bronzezeit entstanden Almen auf der Hochfläche "Am Stein", später in der Hallstattzeit führten "Salzpfade" von Hallstatt über Ramsau am Dachstein weiter nach Italien. Erstmals urkundlich erwähnt wurde die Ramsau im 12. Jahrhundet. Im 15. Jahrhundert brachten Bergleute aus Sachsen den lutherischen Glauben in die Region. Bald darauf entstand die Gegenreformation und in Ramsau am Dachstein betrieben die Einwohner für fast 200 Jahre lang den "Geheimprotestantismus". Bis heute ist noch der Großteil der Bevölkerung evangelisch.

Touristische Entwicklung
Bereits Erzherzog Johann besuchte seine Heimat und dabei natürlich auch den Dachstein. Über das Feistererkar ging er und seine Gefolgschaft auf den Dachstein Gletscher und ließ die Gipfel vermessen. Im 19. Jahrhundert war es vorallem der "Dachsteinprofessor" Friedrich Simony der fasziniert war vom Dachsteingebiet. Er untersuchte und malte den Dachstein und lies auch 1843 den ersten Klettersteig der Alpen über die Randkluft auf den Dachstein erbauen.
Ende des 19. Jahrhunderts kamen erstmals die "Herrschaften aus der Stadt" zur Sommerfrische nach Ramsau am Dachstein und initiierten somit den modernen Tourismus.
Weitere Meilensteine in der Geschichte des Bergbauerndorfes sind der Bau der Mautstraße und die Dachstein Gletscherbahn im Jahre 1969, sowie die Ausrichtung der Nordischen Ski Weltmeisterschaft 1999.
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